
Der Stadtteil Schwabing teilt sich stadtgeografisch auf in zwei Bezirke, Schwabing-West und Schwabing-Freimann. Da der Name "Schwabing" aber nach wie vor eine stark ideelle Bedeutung hat, umfasst er gern und sehr großzügig auch noch Teile der angrenzende Gebiete wie der Maxvorstadt (dort waren zahlreiche der bekannten "Schwabinger" Künstler zuhause) und Milbertshofens. Die Struktur der Bevölkerung ist relativ homogen, das Bildungsniveau liegt etwas über dem Durchschnitt, genauso wie die Anzahl der Ein- oder Zweipersonenhaushalte. Angebote für Kinder wie Kindergärten, Schulen und Spielplätze sind aber durchweg und in hohem Maße vorhanden.
Vorherrschend in Schwabing sind hohe Altbauten, meistens Mehrfamilienhäuser, viele davon gut, nicht wenige auch luxuriös saniert, und dazwischen Neubauten, die in den letzten 50 Jahren den Bestand verdichtet haben. In der Gründerzeit wurde die Bebauung durch Plätze strukturiert wie den Elisabeth-, Kurfürsten- oder Hohenzollernplatz, die das Viertel in sich noch einmal gliedern.
Den Status als In-Viertel musste Schwabing schon vor Jahren abgeben an Haidhausen, das Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel oder neuerdings das Westend, dem gegenüber steht, dass es sich sehr gut und relativ ruhig hier leben lässt mit bester städtischer Struktur, Nähe zur Innenstadt, Einkaufsmöglichkeiten und Parks in allen Richtungen. Sei es der Englische Garten im Osten, der Luitpoldpark im Norden, der Olympiapark im Westen oder der bei den Anwohnern als Freizeitfläche überaus beliebte "Alte Nördliche Friedhof" an der Grenze zur Maxvorstadt.
Besonders gefragte Wohnlagen findet man beispielsweise entlang dem Englischen Garten, insgesamt aber wechseln sich in Schwabing immer wieder Straßenzüge mit schlichten, gründerzeitlichen Altbauten und Gegenden mit prunkvoll geschmückten, großzügigen Residenzen oder besonders idyllischen Wohnlagen ab. Die Preisspanne in Schwabing ist sehr groß, einfache Wohnungen, bei denen man Einschränkungen im Komfort hinnehmen muss sind genauso vorhanden wie die die Luxusimmobilie zu Top-Preisen. Die Anbindung an den Nahverkehr ist überall sehr gut, das Parken demgegenüber ohne festen Parkplatz relativ schwierig, da ein großer Teil der Häuser über keine eigenen Garagen verfügt. Etwas Erleichterung ergibt sich neuerdings aus dem lizensierten Anwohner-Parken, das sich in den letzten Jahren im ganzen Viertel durchgesetzt hat.



