
Nymphenburg im Westen Münchens zählt zu den begehrtesten und teilweise auch teuersten Quartieren der Stadt. Hier zu residieren hat für Münchner nach wie vor einen gewissen Reiz, in direkter Nähe zur Sommerresidenz der Wittelsbacher, deren Errichtung im italienischen Stil die Kurfürstin Henriette Adelaide von Savoyen im Jahre 1664 von ihrem Gatten Ferdinand Maria zur Geburt des Thronerben als Geschenk erhalten hat.
Inzwischen ist die Anlage nicht mehr nur den Wittelsbachern vorbehalten, ganz München liebt es, bei Sonne, Wind und Wetter den Schlosspark für einen geruhsamen Spaziergang oder für sportliche Runden aufzusuchen. Zu den nobelsten Adressen der Stadt gehört die Auffahrtsalle zum Schloss, hier wohnt man direkt am baumbestandenen Kanal, der aus den Parkanlagen kommt, zumeist in Villen aus dem 19. Jahrhundert, die teilweise unter Denkmalschutz stehen.
Städtischer geht es zu in Neuhausen, das vornehmlich bebaut ist mit Mehrfamilienhäusern aus der Gründerzeit, ein Stadtteil, der insgesamt etwas gemischter besiedelt ist. Familien, Paare, Künstler, Lehrer und Architekten wohnen gern hier, lieben das gemütliche Frühstück im Café Ruffini oder in einem der eher noblen Restaurants und freuen sich, mit Tram, U-Bahn oder dem Fahrrad schnell in der Innenstadt, dem Nymphenburger Park, dem Olympiapark oder dem Hirschgarten zu sein.
Typisch und begehrt sind hier auch die relativ kleinen Reihenhäuser aus den 30er Jahren, für die man, hat man das Glück, eines ergattern zu können, einen unverhältnismäßig hohen Preis zahlen muss. Zudem wird allgemein in Nymphenburg und Neuhausen der Baubestand durch Neubauten verdichtet oder es wird hochwertiger und moderner Wohnraum geschaffen aus vorhandenen Altbauten, sowohl Wohnhäusern wie auch alten Ämtern oder Gewerbebauten.



