
Der Stadtbezirk Bogenhausen, zu dem seit der Neugliederung 1992 auch Oberföhring, Johanneskirchen, Englschalking, Denning, Daglfing und Zamdorf gehören, bildet den Nordosten von München und erstreckt sich von der Innenstadt, der Isar und dem Englischen Garten bis zur Stadtgrenze.
Das alte Bogenhausen, das bis zum Nordostabschnitt des Mittleren Ringes reicht, wurde 1892 eingemeindet und in der Folge als großflächiges, repräsentatives Villen- und Mietshausviertel angelegt. Über die Kriegszeit bis heute hat sich sein baulicher und prestigeträchtiger Charakter weitgehend erhalten, die Preise sind hoch, das Angebot knapp.
Die angrenzenden Bezirke im Norden und im Osten zeichnen sich teilweise noch durch alte Dorfkerne aus, sind aber seit der Nachkriegszeit durchsetzt von Neubaugebieten mit kleinen und größeren Wohneinheiten, die zumeist in einem großzügigen Grünraum gelegen sind. Schon in den 50er Jahren entstand die Parkstadt Bogenhausen, Münchens erste Großwohnanlage mit Hochhausbebauung.
Eine Besonderheit der nördlichen Bezirke bildet der Arabellapark, der in den 80er Jahren (auf einer grüne Wiese und dem Reißbrett) geplant und errichtet wurde als Stadtteilzentrum, in dem sowohl Wohnen, als auch Arbeit und Kultur einen Raum finden sollten. Er beinhaltet ein Hotel- und Kongresszentrum, in direkter Nähe zum Krankenhaus Bogenhausen, Ministerien und weiteren Bürozentren, begünstigt durch den direkten und schnellen U-Bahn-Anschluss zur Innenstadt. Kunstausstellungen und die Filialen von Volkshochschule und Stadtbücherei bilden einen kulturelle Anziehungspunkt.



