
Aubing-Lochhausen-Langwied, der größte Stadtbezirk Münchens, liegt am westlichen Stadtrand und weist die geringste Bevölkerungsdichte auf. Entsprechend hoch ist hier der Freizeitwert: Der Langwieder See im Norden und viel Wald, Wiesen und Wasserflächen in der Aubinger Lohe sind beliebt für die Naherholung im ganzen Münchener Westen.
Aubing, Lochhausen und Langwied waren früher eigenständige Dörfer und wurden 1942 nach München eingemeindet. In Langwied und vor allem in Alt-Aubing zeigt sich immer noch ein hohes Maß dörflicher Strukturen mit alten Traditionen und Einkaufsmöglichkeiten für die Grund- und Nahversorgung.
Die Siedlungsstruktur besteht in erster Linie aus Einfamiliensiedlungen, die in den letzten 50 Jahren dort entstanden sind, teils beschauliche alte Arbeitersiedlungen und, wie z.B. in unmittelbarer Nähe der Aubinger Lohe, sehr ruhige und grüne Wohngebiete mit überwiegend älteren Reihenhäusern und Gärten. Dagegen stehen Großsiedlungen in Teilen Neuaubings und am Westkreuz, die in den 60er Jahren Wohnraum schaffen sollten außerhalb der Innenstadt.
Im Südwesten entsteht derzeit ein neuer Stadtteil: Freiham. Er ist als gemischtes Wohn- und Gewerbegebiet vorgesehen und soll Wohnraum bieten für bis zu 20 000 Menschen. Demgemäß bietet der Stadtbezirk Raum für alle, die den ruhigen und grünen Stadtrand der Innenstadt vorziehen, die Sozialstrukur ist insgesamt breit gefächert, durch die S-Bahn ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gegeben.

